Bevor wir überhaupt für Sie tätig werden, nehmen wir uns viel Zeit für eine gründliche  Sachverhaltsaufklärung. Nur so können wir steuerlich relevante Einzelsachverhalte unter Beachtung Ihrer individuellen Lebens- und Einkommenssituation erkennen, steuerlich würdigen und ein für Sie optimales Ergebnis erwirken.

An dieser Stelle gehen wir noch nicht auf die Ermittlung Ihrer steuerlich relevanten Einkünfte ein, sondern wir beginnen mit der Überprüfung, ob Sie überhaupt und wenn ja, nur in Deutschland steuerpflichtig sind oder ob auch das Besteuerungsrecht eines anderen Staates zu berücksichtigen ist.

Einkommensteuer- erklärungErbschaftsteuer- und Schenkungsteuer- erklärungGesonderte Feststellung

Die folgende Leistungsübersicht gibt einen kurzen, nicht abschließenden Überblick über mögliche Tätigkeiten, die wir im Zusammenhang mit der Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung erbringen können:

  • Aktualisierung sämtlicher Stammdaten
  • Abfrage geänderter persönlicher Verhältnisse
  • Prüfung persönliche Steuerpflicht
  • Prüfung Veranlagungszeitraum
  • Prüfung Steuererklärungspflicht
  • Überprüfung Veranlagungsart
  • Überprüfung Steuerklassenwahl
  • Bestimmung der Einkunftsart
  • Festlegung der Gewinnermittlungsart
  • Berücksichtigung steuermindernder Sachverhalte
  • Sonderausgaben
  • Vorsorgeaufwendungen
  • Zusätzliche Altersvorsorge
  • Unterhaltsleistungen
  • Abzug oder Vortrag von Spenden- und Zuwendungen
  • Verlustabzug oder Verlustvortrag
  • Freibeträge für Kinder / Familienleistungsausgleich
  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
  • Altersentlastungsbetrag
  • Entschädigungszahlungen
  • Außergewöhnliche Belastungen
  • Mehraufwand durch Behinderung
  • Haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse
  • Haushaltsnahe Handwerkerleistungen
  • Berücksichtigung steuererhöhender Sachverhalte
  • Entgeltersatzleistungen (z.B. Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld u.a.)
  • Ausländische Einkünfte
  • Außerordentliche Einkünfte
  • Erinnerung Einhaltung wichtiger Erklärungs- und Zahlungsfristen
  • Ermittlung und Anrechnung von Steuervorauszahlungen
  • u.v.m.

Von der Wiege bis zur Bahre: In Deutschland unterliegen Vermögensübertragungen zwischen Menschen der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Dies gilt unabhängig davon, ob der steuerpflichtige Erwerb aufgrund eines Todesfalles, einer Schenkung unter Lebenden oder aufgrund einer Auflage erfolgt. Auch das Vermögen einer Stiftung oder eines Vereins kann unter bestimmten Voraussetzungen und in Zeitabständen von je 30 Jahren der Besteuerung unterliegen.

Jeder steuerpflichtige Erwerb unterfällt der Anzeigepflicht gegenüber dem zuständigen Finanzamt, das darüber entscheidet, ob eine Steuererklärung abzugeben ist oder nicht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt können wir Ihnen dabei helfen, alle erforderlichen Informationen vollständig und richtig zusammen zu tragen.

Für die Besteuerung ist von besonderer Bedeutung, welche Vermögenswerte übertragen wurden, ob relevante Vorerwerbe in die Berechnung einzubeziehen sind und welche Verkehrswerte diese Vermögensgegenstände zum jeweils maßgeblichen Besteuerungszeitpunkt hatten. Neben Erstellung der Steuererklärung erbringen wir daher zusätzliche Tätigkeiten, ohne die das übertragene Vermögen des Erblassers oder Schenkers nicht bestimmt werden könnte. So kann es erforderlich sein, z.B. eine Vermögensaufstellung im Bereich des Betriebsvermögens zu erstellen, Zwischenabschlüsse für gewerbliche, land- und forstwirtschaftliche oder freiberufliche Betriebe zu fertigen, eine Bewertung von Grundstücken, Kunstwerken oder auch Anteilen an Kapitalgesellschaften vorzunehmen. Der Wert des Pflichtteilanspruches bestimmt sich nach dem Wert des gesamten Vermögensanfalls und erfordert insofern dessen Bewertung. Gleiches gilt für die Bewertung einer Zugewinnausgleichsforderung, unabhängig davon, ob diese im Wege einer Erbfolge, einer Scheidung oder im Rahmen einer Änderung des Güterstande, z.B. im Wege einer sogenannten Güterstandsschaukel, festgestellt werden soll.

Steht der Wert des Vermögensanfalls, also der Wert aller übertragenen Vermögensgegenstände fest, prüfen wir sodann, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfang steuermindernde Tatsachen oder befreiende Umstände berücksichtigt werden können, ob Potential zur Anrechnung einer ausländischer Steuer oder auch eine Stundungsmöglichkeit besteht, ob und welche Anträge gestellt werden müssen, um die Steuerbelastung insgesamt so gering wie möglich zu halten.

Die folgende Leistungsübersicht gibt einen kurzen, nicht abschließenden Überblick über mögliche Tätigkeiten, die wir im Zusammenhang mit der Erstellung Ihrer Erbschaftssteuer- und Schenkungsteuererklärung  – erbringen können:

  • Ermittlung sämtlicher Stammdaten (z.B. Erblasser, Schenker und Erwerber)
  • Bestimmung des steuerpflichtigen Vorgangs
  • Prüfung der persönlichen Steuerpflicht
  • Bestimmung des Besteuerungszeitpunktes
  • Zusammenstellung des steuerpflichtigen Erwerbs
  • Ermittlung Wert des gesamten Vermögensanfalls
  • Ermittlung Nachlassverbindlichkeiten
  • Prüfung Abzugsfähigkeit von Schulden und Lasten
  • Prüfung Vorerwerbe
  • Prüfung sachlicher und persönlicher Steuerbefreiungen
  • Berechnung der Steuer
  • Hilfestellung bei Steuerfestsetzung und Erhebung
  • Erstellung Nachlassverzeichnis
  • Erstellung Vermögensaufstellung
  • Erstellung Zwischenabschlüsse für gewerbliche oder freiberufliche Betriebe
  • Ermittlung von Grundbesitzwerten (Grund- und Betriebsvermögen)
  • Bewertung nicht notierter Anteile an Kapitalvermögen
  • Bewertung Betriebsvermögen oder Anteile an Betriebsvermögen
  • Bewertung von anderen Vermögenswerten und Schulden
  • Bewertung von Wertpapieren, Schuldbuchforderungen, Kapitalforderungen
  • Bewertung von Nutzungen und Leistungen
  • u.v.m.

Immer dann, wenn Werte – z.B. Einheitswerte von Grundstücken nach Maßgabe des Bewertungsgesetzes für grundsteuerliche Zwecke oder Grundbesitzwerte ebenfalls nach Maßgabe des Bewertungsgesetzes für erbschaftsteuerliche Zwecke – eine besondere Rolle spielen oder auch dann wenn, wenn mehreren Personen eine gemeinsame Einkunftsquelle – z.B. für Zwecke der Einkommensteuer – einheitlich zugerechnet werden können sollen, werden diese Werte einheitlich und gesondert festgestellt.

Das bedeutet, die (gemeinsam erwirtschafteten) Einkünfte, z.B. aus der Vermietung eines Mehrfamilienhauses, das drei befreundeten oder verwandten Personen gehört, werden für die Grundstücksgemeinschaft einheitlich und für das vermietete Objekt gesondert erklärt. Nach den Gesellschaftsanteilen werden diese Einkünfte dann den drei Eigentümern zu je 1/3 zugerechnet. Die Berücksichtigung dieser einheitlich und gesondert festgestellten Einkünfte in den individuellen Veranlagungen zur Einkommensteuer der drei Eigentümer erfolgt von Amts wegen durch das jeweilige Wohnsitzfinanzamt.

Für Personengesamtheiten, wie die oben beschriebene Grundstücksgemeinschaft oder die noch nicht auseinandergesetzte Erbengemeinschaft, fertigen wir für Sie die gesonderte Feststellung für einkommensteuerliche Zwecke, selbstverständlich – wie bei Erstellung einer „normalen“ Einkommensteuererklärung auch – erfolgt diese Leistung neben der einheitlichen Ermittlung der Einkünfte, z.B. aus Vermietung und Verpachtung. Insoweit wird also auf die Ausführung zu den anderen Themen hingewiesen.