Dokumentation der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

Die rechtzeitige Einreichung einer einwandfrei bearbeiteten betrieblichen Steuererklärung dient der Erfüllung der Steuererklärungspflicht eines unternehmerisch tätigen Steuerpflichtigen.

Auch wenn die Bearbeitung der betrieblichen Steuererklärungen häufig nicht als eigenständig wahrgenommene Leistung des Steuerberaters wahrgenommen wird, weil die Fragen hierzu im Bereich der Finanz-, Anlagen- oder Lohnbuchhaltung und natürlich bei der Jahresabschlusserstellung „untergehen“, spiegelt sich in der korrekten Erstellung einer Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und insbesondere der Umsatzsteuererklärung sein steuerrechtliches und verfahresrechtliches Können.

KörperschaftsteuerGewerbesteuerUmsatzsteuerLohnsteuerKapitalertragsteuer

Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die ihre Geschäftsleitung oder Sitz im Inland haben, sind unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtig. Hierunter fallen Kapitalgesellschaften, wie z.B. die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder auch die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) und natürlich die Aktiengesellschaft (AG), aber auch Genossenschaften oder Vereine und Stiftungen fallen unter dieses Gesetz.

Die Körperschaftsteuer bemisst sich nach dem zu versteuernden Einkommen. Dieses leitet sich aus den Vorschriften des Körperschaftsteuergesetzes in Verbindung mit dem Einkommensteuergesetz ab. Besonderheiten und Formvorgaben behandeln wir im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Beratungen, die Vorgaben zur Einkünfteermittlung werden im Rahmen der Jahresabschlusserstellung thematisiert.

Der Gewerbesteuer unterliegen – rechtsformunabhängig – alle Unternehmer, die einen stehenden Gewerbebetrieb im Inland betreiben; Freiberufler fallen per Definition nicht unter dieses Gesetz. Eine Gewerbesteuererklärung ist von Einzelunternehmen und Personengesellschaften dann abzugeben, wenn deren Gewerbeertrag im Erhebungszeitraum den Betrag von 24.500 Euro überstiegen hat, es sei denn, dass für das Unternehmen zum Schluss des vorangegangenen Erhebungszeitraumes vortragsfähige Fehlbeträge gesondert festgestellt worden sind oder das Finanzamt vom Unternehmen eine Gewerbesteuererklärung gesondert verlangt hat. Daneben ist unter Umständen eine Zerlegungserklärung zu fertigen, wenn Betriebsstätten zur Ausübung des Gewerbes in mehreren Gemeinden unterhalten worden sind oder sich eine Betriebsstätte über mehrere Gemeinden erstreckt hat oder eine Betriebsstätte innerhalb eines Erhebungszeitraumes von einer Gemeinde in eine andere Gemeinde verlegt worden ist.

Die Umsatzsteuervoranmeldungen sowie die Tätigkeiten für Anträge und Meldepflichten nach dem Umsatzsteuer-Binnenmarktgesetz werden von uns in der Regel unterjährig im Rahmen oder als Ergänzung zu der laufenden Buchhaltung erstellt und – wie vom Gesetzgeber gefordert – elektronisch übermittelt. Die Umsatzsteuerjahreserklärung bündelt diese Erklärungen und wird zusammen mit den übrigen betrieblichen Steuererklärungen im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten gefertigt. Die Umsatzsteuer ist neben den Ertragssteuern eine überaus wichtige Steuer, die mehr noch als die Ertragssteuern von der europäischen Gesetzgebung beeinflusst wird und daher einem steten inländischen Anpassungs- und Änderungsprozess unterworfen ist.

Ein Unternehmer, der Arbeitnehmer beschäftigt, hat für diese die Lohnsteuer an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt zu melden und abzuführen. Wir fertigen  für Sie zusammen mit der Erstellung der monatlichen Lohnabrechnung die erforderlichen Lohnsteueranmeldungen und übermitteln diese – wie vom Gesetzgeber gefordert – elektronisch.

Hier handelt es sich um eine weniger beachtete Steueranmeldung, die Kapitalerträge, also insbesondere Dividenden sowie andere Gewinnanteile, Einnahmen aus stiller Beteiligung, teilweise auch Zinsen, die wir ebenfalls zusammen mit den anderen betrieblichen Jahressteuererklärungen für Sie fertigen.