außergewöhnliche Belastungen

Künstliche Befruchtung als außergewöhnliche Belastungen ??

Die persönlichen Lebensumstände einer ungewollt kinderlosen Frau führen zu einer interessanten steuerlichen Würdigung des Lebenssachverhaltes „Erfüllung Kinderwunsch“ durch die Finanzgerichte. Künstliche Befruchtung als Heilbehandlung „Erfüllung Kinderwunsch“? Das angerufende Gerichte stellte fest, dass die Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung in Form einer In-vitro-Fertilisation insoweit als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden können, als sie auf die Heilbehandlung entfallen. Als Heilbehandlung im vorgenannten Sinne ist die hormonelle Stimulation der Eierstöcke und die Entnahme von Eizellen anzusehen. Dagegen

Höhere Entlastung für viele Steuerpflichtige

Eine aktuelle BFH-Entscheidung zur geänderten Berechnung der zumutbaren Belastung hat weitreichende Bedeutung, da Steuerpflichtige nun in der Regel früher und in größerem Umfang durch ihnen entstandene außergewöhnliche Belastungen steuerlich entlastet werden. Denn durch die neue Berechnung der zumutbaren Belastung werden hohe Grenzsteuersätze vermieden, die bisher bei geringfügiger Überschreitung der jeweiligen Stufe fällig wurden. Darüber hinaus und vielleicht noch wichtiger ist das Bekenntnis des BFH zur Verfassungsmäßigkeit der Abzugsbegrenzung durch die

Außergewöhnliche Belastungen: Was versteht man hierunter?

Außergewöhnliche Belastungen sind Aufwendungen der privaten Lebensführung, die aufgrund besonderer Umstände zwangsläufig anfallen und mit denen der Steuerpflichtige endgültig belastet bleibt. Zwangsläufigkeit bedeutet, dass sich der Steuerpflichtige diesen Ausgaben aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann. Das Finanzamt hilft in diesen Fällen durch eine Minderung der Steuer, wenn die Ausgaben nicht ersetzt werden und die Kosten nicht als Betriebsausgaben, Werbungskosten oder Sonderausgaben berücksichtigt werden können. Allerdings wird eine